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January 29 2012

January 28 2012

January 27 2012

16:26

Freisprechen und mehr via Bluetooth

Freisprecheinrichtungen, die mit Bluetooth funktionieren, gibt es einige. Eine, die alles vollautomatisch kann, hat BlueBike im Angebot. Telefonieren, Funken, Gegensprechen, Musik hören und die Navi-Ansage sollen hier vollautomatisch funktionieren.

Beginnend mit dem Bluetooth-Headset BlueBike ist das Freisprechen mit einem Bluetooth-Handy und sprachgeführtes Navigieren möglich. Das Headset ist zum nachträglichen Einbau in und an nahezu alle gängigen Helme geeignet. Die Bedienung der BlueBike ist relativ einfach und erfolgt über vier unauffällig am Helm angebrachte Tasten. Die BlueBike ist sowohl für den Einzelfahrer ein unverzichtbarer Komfort wie auch als Gegensprechanlage für die/den Sozia/Sozius sowie beliebig viele BlueBiker in der Gruppe (TeamTalk) innerhalb von einem Radius bis zu 300 Metern.

Auch drahtloses Gegensprechen ist möglich. Währenddessen müssen die Teilnehmer nicht auf Freisprechen am Handy oder sprachgeführtes Navigieren verzichten – dies ist trotzdem möglich. Die in der Anlage integrierte Technologie passt die Lautstärke natürlich entsprechend der Geschwindigkeit an. Außerdem unterstützt sie das A2DP-Protokoll, das Musik in HiFi-Stereo kabellos in den Helm überträgt. Außerdem können weitere Geräte angeschlossen werden.

Auf der Motorrad Messe Leipzig könnt Ihr das System testen.

Tags: Leipzig 2012
10:59

Die Schöne kommt!



Schön, oder? Die 1199 Panigale von Ducati wurde im November zum schönsten Motorrad der EICMA in Mailand gewählt. Jetzt kommt die Hübsche auch nach Deutschland. Bei der MOTORRAD MESSE LEIPZIG und auf der MOTORRÄDER DORTMUND könnt Ihr sie erleben.

Mit der 1199 Panigale zeigt Ducati die neueste Superbike-Generation aus Italien. In ihr ist nicht nur der fortschrittlichste, stärkste Zweizylinder der Welt eingebaut, auch in Sachen Design will man Maßstäbe setzen und die Richtung für zukünftige Sporbikes vorgeben. Satte 195 PS leistet der neue Superquadro L-Twin-Motor. Das Trockengewicht der Maschine beträgt 164 Kilogramm. Weitere technische Rafinessen sind Sport-ABS, Ducati Traction Control (DTC), Ducati Electronic Suspension (DES), Ducati Quick-Shift (DQS), die neue Engine Brake Control (EBC) und Ride-by-Wire (RBW). All diese Funktionen sind über diverse zuschaltbare Modes miteinander vernetzt. Während der Fahrt kann das Fahrverhalten der 1199 Panigale so optimal an das jeweils herrschende Umfeld angepasst werden.

Die Panigale gibt es als 1199 Panigale, 1199 Panigale S und 1199 Panigale S Tricolore erhältlich und wird in allen Versionen mit serienmäßigem ABS ausgeliefert.

Ducati erhofft sich von der neuen Superbike-Generation einiges. Unter anderem, die Konkurrenz Schachmatt zu setzen.

07:58

Twitter führt eigene Filter-Infrastruktur ein – filtert Tweets künftig länderspezifisch.

Während das Netz sich gemeinsam gegen SOPA und PIPA stark macht erschafft Twitter seine ganz eigene Zensur-Infrastruktur.

Mit recht lapidaren Worten leitet Twitter einen aktuellen Blog-Eintrag ein, der es in sich hat: “Während wir weltweit wachsen, treffen wir auf Länder, die andere Ansichten über die freie Meinungsäußerung haben”. Bisher, so Twitter, habe man Inhalte, die nicht “gut” waren global entfernen müssen. Eine neue Infrastruktur erlaube es jetzt jedoch, fragliche Inhalte in spezifischen Ländern zu filtern. Angeführt werden im Blog Pro-Nazi-Inhalte, die in Deutschland verboten seien.

Twitter muss wachsen. Dafür muss es auch in Länder, die in der Tat andere Vorstellungen von freier Rede haben. China zum Beispiel, wo längst ein einheimischer Dienst den Markt erobert, der sich dem Diktat der chinesischen Regierung beugt. Das ein global agierendes Unternehmen länderspezifische Filter einsetzt, ist nicht neu. Man wende den Blick einfach in Richtung Google – die Suchmaschine filtert zum Beispiel einen Großteil von Inhalten, welche in die von Twitter angeführten Pro-Nazi-Schublade passen. Passagen aus “Mein Kampf” wird man in der deutschen Google-Version wesentlich schwerer finden, als bspw. in den USA.

Twitter verspricht, sehr offen damit umzugehen, welche Inhalte man wo filtert. Wie dies praktisch aussieht, darauf gibt das Unternehmen auf einer ersten Hilfe-Seite Antwort.

Der Vorstoß von Twitter ist, für das Netz, im Grunde nicht neu. Andere große Netz-Unternehmen beugen sich bei ihren internationalen Ausflügen bereits den lokalen Ansichten freier Meinungsäußerung – egal, ob in China, dem Nahen Osten oder eben auch in Deutschland.
Bei Twitter nur liegt eine besondere Brisanz in der Luft. Zum einen spielte der Dienst im Rahmen des arabischen Frühlings eine große Rolle – über Dienste wie Twitter und Facebook hatten sich Demonstranten organisiert. Werden derlei Inhalte nun auf Basis von politischem Druck blockiert? Kitzlig auch: Twitter hatte erst im Dezember den Einstieg des saudiarabischen Prinz Alwaleed bin Talal al-Saud bekannt gegeben, der sich über seine Kapitalgesellschaft mit 300 Mio. Dollar an dem Dienst beteiligte. Die saudiarabische Königsfamilie war im Zuge des Arabischen Frühlings gegen Aufständige vorgegangen und hatte Bahrain bei Unruhen mit Soldaten unterstützt.

Auf der anderen Seite geht kaum eines der Unternehmen, die auf Filter setzen, so offensiv mit der Einführung eben dieser um. Mangelnde Transparenz, auch dauerhafte bei der Anzeige, welche Inhalte in welchem Land blockiert sind, kann man Twitter nicht vorwerfen. Trotzdem ist der Aufschrei in der Netzgemeinde durchaus groß, da Nutzer den Dienst immer als freies Feld für freie Meinungsäußerungen und gesehen haben. Egal ob Augenzeugenberichte von Katastrophen oder Nachrichten von den Aufständen – Twitter hat sich in den letzten Jahren zunehmend als unreflektiertes, aber oft einziges Schaufenster in die Welt aufgetan, in die normale Nachrichtenwege nicht funktionierten. Mit der Einführung der Filtermöglichkeiten stellt Twitter nicht nur seine Unabhängigkeit sondern auch den Wahrheitsgehalt, den getickerte Informationen bspw. bei einer Suche liefern, in Frage.

Aktuell formt sich ein starker Protest gegen Twitter. Der chinesische Aktivist Ai Weiwei hat bereits bekannt gegeben, Twitter nicht mehr zu nutzen, sollte man an der Einführung der Filter festhalten.

January 26 2012

17:08

Premiere für die Horex VR6 in Dortmund – ein Mythos ersteht wieder auf.

Lange ersehnt, in Dortmund endlich da: Die Horex VR6 Roadster feiert auf der MOTORRÄDER DORTMUND ihre Weltpremiere als Serienbike geben! Mit dem exklusiven Modell startet nicht nur ein neues Motorrad, sondern eine auch eine neue Firma – die Horex GmbH tritt als neue Firma unter einem alten Traditionsnamen an – die Geschichte von Horex reicht ins Jahr 1923 zurück. Damals präsentiert der 24-jährigen Firmengründer Fritz Kleemann die ersten Sportmodelle. Jahre, Tiefen und Umwege später soll der Mythos Horex unter Firmenchef Clemens Neese neu entstehen. Neese hatte die Idee zum VR-Motor für Motorräder vor vielen Jahren und hat sich mit der serienfertigen Horex VR6 einen Traum erfüllt.

Besonderes Merkmal der Horex VR6 Roadster ist ihr in VR-Konfiguration konstruierter Sechszylindermotor mit 1.218 Kubikzentimetern Hubraum. Der entfaltet satte 118 kW/161 PS und ein maximale Drehmoment von 135 Nm bei 7.000 U/min.

Die ersten Modelle der neuen Horex werden bereits gebaut. In der Art gläserner Manufaktur. Zum Start werden 30 Händler in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Horex VR6 Roadster ab April anbieten. Kostenpunkt: 21 700 Euro anbieten.

Wir sind gespannt auf den ersten Live-Eindruck und freuen uns! Auf Horex, und seine Weltpremiere in Dortmund! Bis dahin könnt ihr euch schon einmal die Bilder anschauen – die stellt Horex auf dem Fotodienst flickr zur Verfügung.

14:08

FC Bayern verärgert Fans mit über-inszeniertem App-Launch.

Die Idee ist nicht dumm: Mit einer neuen Facebook-Applikation will der FC Bayern seine Fans würdigen und zeigen, wie wichtig sie dem Verein sind. Doch der Auftakt zur Bekanntgabe konnte nicht schlechter laufen – den hat der Verein nämlich gehörig über-inszeniert.

Die “The New FCB Star” benannte App erlaubt es Fans, in die Rolle eines Spielers beim Bundesliga-Spitzenverein zu schlüpfen. In mehreren Etappen (die nächste, das ‘Training’ wird in 12 Tagen starten) soll der Nutzer als Offensiv-Spieler ins Team integriert werden.

So gut die Applikation gemacht ist, so viel Empörung löste die Vorstellung der App bei den Fans aus. Denn der Verein kündigte heute Vormittag die spektakuläre Verpflichung eines neuen Offensiv-Spielers an, was nicht nur auf Twitter zu diversen Spekulationen führte – so fragten Nutzer bspw. Redaktionen an, ob die bereits etwas wüßten. Um 14 Uhr startete dann eine Online-Pressekonferenz, die exklusiv auf Facebook übertragen wurde. Im Video kündigen Markus Hörwick, Pressesprecher des Vereins, Christian Nerlinger, Sportdirektor, und Philipp Lahm, Mannschaftskapitän, den neuen Kollegen an – der kann “aus Gründen” leider nicht live dabei sein. Am Ende des kurzen Videos jedoch wird ein Bild des neuen Spielers gezeigt – das Profilbild des Facebook-Nutzers.
Anschließend geht es mit Video-Aussagen einiger FCB-Stars weiter, die den neuen “Spieler” begrüßen, und Name sowie Profilbild werden in verschiedenen Medien im Video gezeigt.

Der Coup für die App und die App selbst sind gut, doch mit dem Kernthema “neuer Spieler” sollte man Fussballfans zum Ende der Transfer-Saison offenkundig nicht unbedingt foppen. Soviel Gespür hätte bei dem Thema beim Verein durchaus vorhanden sein müssen. Insgesamt versammelt der FCB 2,7 Mio. Fans auf seiner Facebook-Seite. Eine recht große Zahl derer fühlt sich von der Form der Verkündung eher ‘veräppelt’ und lädt seinen Frust aktuell im Sekundentakt auf der Pinnwand des Vereins ab.

Mit der neuen App will der FC Bayern unterstreichen, wie wichtig die Fans ihm sind: Der Fan als Zwölfter Mann, mit der traditionsreichen “8″ auf dem Rücken. Der Auftakt ist etwas schief gegangen – Aufmerksamkeit jedoch hat er generiert. Wird sich zeigen, wie die Fans in 12 Tagen auf die nächste Inszenierungsstufe ansprechen.

Die Wut der Fans rührt offenkundig vor allem daher, dass der Verein mit einer von vielen Fans gesehenen Not spielt – so fehlt den Fans offenbar ein weiterer Offensiv-Star im Team. Diese Not für PR-Zwecke zu nutzen ist in keiner Sportart eine gute Idee. Hier hätte es unter Umständen etwas mehr Sensibilität seitens der Vereinskommunikatoren bedarf. Unabhängig von diesem Punkt kann man den FCB eigentlich nur loben – sowohl App als auch Inszenierung sind im Grunde durchaus gelungen und gute Ideen. Die Aktion und Reaktion zeigt nur deutlich, dass eine gute Idee leider nicht alles ist – man sollte die eigenen Fans auch soweit kennen, dass man nicht mit ihrer Not spielt.

11:20

Triumph mit Premierenpalette.

Triumph Motorcycles zeigt sich vor dem Start der Motorradsaison natürlich auf der Motorrad Messe Leipzig und auf der Motorräder Dortmund. Die Briten zeigen auf den beiden Messen zwei Modelle erstmals in Deutschland – die Tiger Explorer sowie die 2012er Speed Triple R (Bild).
Doch nicht nur bei den Modellen hat sich viel getan. Auch der Stand erscheint in neuem Glanz, wurde komplett neu gestaltet. Dort wird es in diesem Jahr zum ersten Mal die Möglichkeit geben Merchandisingprodukte und Freizeitbekleidung von Triumph direkt vor Ort zu kaufen.

Außerdem erwartet euch ein Gewinnspiel, was es zu gewinnen gibt, wollte uns Triumph allerdings noch nicht verraten – ein kleines Geheimnis darf man ruhig auch haben ;)

11:06

Facebook deckt Nutzer mit ‘Timeline’ ein.

Wer will, wer will, wer hat noch nicht? Facebook drückt in den kommenden Wochen seine neue Profil-Timeline Chronik für alle Nutzer durch. Der Schritt war absehbar – trotzdem murrt es im Netz, denn die neue Art der Datenaufbereitung für Profile gefällt nicht jedem. Journalisten wetteifern um die besten Superlativen, wenn es um die neue Chronik geht – schockierend, dreist (FAZ v. 26.01., S. 35), gläsern … Etwas weniger Panik hätte auch gut getan. Sinnvoller wäre eher eine Schaufel voll Medienkompetenz gewesen. Wie hier.
Wann und ob es die neue Ansicht auch für Facebook Pages gibt, darüber darf weiter spekuliert werden, Facebook äußert sich nicht.

Zum Thema:
ZDF Hyperland
Futurebiz

Tags: Allgemein
07:27

Motorradreisen zum gut fühlen

Die MOTORRAD MESSE Leipzig zeigt nicht nur neue Maschinen und Zubehör, sondern ist seit Jahren auch Präsentationsplattform für Reiseveranstalter. Kein Wunder – mit dem Motorrad über unbekannte Straßen zu fahren, vorbei an glasklaren Seen, durchs Serpentinen im Gebirge oder auf den Straßen großer Metropolen, ist ein Erlebnis, das man nicht jeden Tag hat.

Einer der Veranstalter ist Feelgood Reisen. Selbiger hat für 2012 sein Programm kräftig ausgebaut. In dieser Saison feiern geführte Motorradtouren in China (!) Premiere. Ebenso neu sind die Programme für individuelle Fahrten ins Elsass oder nach Kroatien.

Das Spezialgebiet von Feelgood Reisen ist Nordeuropa. Damit fing für das Team aus Mölln vor zehn Jahren alles an. Von der einwöchigen Tour “Fjorde zum Sparpreis” bis zur dreiwöchigen Reise “Nordkap für Wikinger”stehen zwischen Island und den baltischen Ländern mehr als 25 Programme für individuelle Motorradreisen zur Auswahl. Hinzu kommen fünf Termine für geführte Gruppenreisen mit Feelgood-Spezialverlauf und persönlicher Feelgood-Betreuung.

Auch im Westen Europas kennt sich Feelgood bestens aus. Entdeckertouren zwischen Cornwall und den schottischen Highlands, zwischen den Orkneys und Irlands Countryside: Für Schottland, Irland und England hat Feelgood Reisen zwölf Verläufe für individuelle Touren ausgearbeitet.

Im Süden lockt der Gardasee oder im Winter das Angebot “Fly & Bike” nach Andalusien. Mit den Süd-Zielen von Feelgood Reisen lässt sich die persönliche Motorradsaison ganz bequem verlängern. Insgesamt stehen 20 Programme zur Wahl für private Motorradreisen in Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien oder Griechenland.

Nach Rumänien Tschechien, die Slowakei, Polen und in die baltischen Länder führen die Ost-Touren. Erstmals bietet Feelgood Reisen 2012 an fünf Terminen Rundreisen durch Rumänien an. Die “Highlights des Balkan” führt von Rumänien durch Serbien
und Montenegro bis an die Adria.

In die große weite Welt führen die Fernziele. Neuseeland und Costa Rica sind als individuelle Fernreisen mit Mietmotorrad buchbar. Das Abenteuer China gibt es als geführte Gruppenreisen: Eine China-Tour führt durch Tibet bis an den Mount Everest (6 Termine), eine andere in Shangri La zur Tigersprungschlucht (5 Termine).

Fernweh? Dann solltet Ihr auf die MOTORRAD MESSE LEIPZIG kommen, in Halle 5 an Stand 5013F erwartet Euch das Team von Feelgood Reisen.

Tags: Leipzig 2012

January 25 2012

12:43

Fragebogen ausfüllen, Kawa gewinnen!

Das gab’s noch nie: Wer unsere Messen in Leipzig und Dortmund besucht, hat die Chance auf eine Kawasaki ER 6n.



Wie es geht? Ganz einfach: Im Ausstellerverzeichnis beider Messen befindet sich ein kleiner Fragebogen. Den füllt Ihr aus und werft ihn in eine der Lostrommeln. Abgabeschluss ist während der MOTORRÄDER DORTMUND am Sonntag, den 4. März um 15 Uhr. Die Ziehung des Gewinners erfolgt dann um 16 Uhr auf der Aktionsbühne. Natürlich müssen Besucher der MOTORRAD MESSE LEIPZIG nicht extra nach Dortmund kommen. Wenn Ihr gewonnen habt, benachrichtigen wir Euch. Alle Gewinner werden zudem auf unserer Website und im Blog veröffentlicht.

Viel Glück!

10:23

Motorradmarkt 2011 – endlich wieder geht es bergauf!

Mit mehr als 6000 verkauften Exemplaren hat die BMW R 1200 GS im letzten Jahr das Sieger-Treppchen für das meist verkaufte Motorrad in Deutschland erobert. Dahinter, auf Platz 2, die R 1200 R – mit 1900 verkauften Exemplaren.

Und das sind die Top 10 – die meistverkauften (neu zugelassenen) Motorräder 2011:
BMW R 1200 GS
BMW R 1200 R
Kawasaki ER-6n/f
BMW F 800 R
Yamaha XJ6
BMW S 1000 RR
Yamaha FZ 8
Suzuki Bandit 1250
BMW F 800 GS
Honda CBF 600 S

Bei der Hitliste verwundert es nicht, wenn BMW Motorrad vor einigen Tagen das erfolgreichste Jahr der 90jährigen Firmengeschichte feiert. Insgesamt 104.286 Motorräder hat man im letzten Jahr (weltweit) ausgeliefert. Wenn wir nicht aufpassen, wähnen wir uns bei den nächsten markenunabhängigen Biker-Treffen auf einem BMW Treffen – die Bayern haben in Deutschland mittlerweile einen Anteil von fast 24 Prozent.

Insgesamt war das Jahr 2011 für die meisten Hersteller nach den Durchhängern 2009 und 2010 übrigens ein gutes. Vor allem bei den Motorrädern konnte man endlich wieder ein Wachstum verzeichnen – insgesamt 17,4 Prozent plus bei den Maschinen ab 125 cm3, nur die kleineren Maschinen mussten wieder etwas Federn lassen. Das könnte weiterhin auf die unveränderte Situation bei den Führerscheinklassen sowie der testweisen Einführung des Führerscheins ab 17 liegen.

Nicht nur bei BMW freut man sich übrigens. Denn im großen und ganzen haben alle Hersteller vom neuen Wachstum profitiert. Harley-Davidson (+13 Prozent), Triumph (+34 Prozent), KTM (+10 Prozent), Ducati (+29 Prozent), Aprilia (+34 Prozent), Moto Guzzi (+12 Prozent), Husqvarna (+27 Prozent), Husaberg (+45 Prozent) und Hyosung (+37 Prozent) – alle konnten ihren Absatz 2011 steigern. Allein die japanischen Hersteller mussten sich mit weniger begnügen, für Honda (-8 Prozent), Suzuki (-12 Prozent) und Yamaha (-14 Prozent) ging es abwärts.

Insgesamt allerdings zeigt sich der Markt so gut gelaunt wie seit zwei Jahren nicht mehr – beste Vorraussetzungen also für den neuen Saisonstart. Beste Vorraussetzungen für zwei tolle Messen in Leipzig und Dortmund. Beste Vorraussetzungen für einen Besuch eben dort – und gute Gespräche an den Ständen. Wir freuen uns, dass alle wieder da sind! :)

Übrigens: Mit der BMW R 1200 GS Rallye stellt BMW in Leipzig und Dortmund ein Sondermodell seines Bestsellers vor, welches durch seinen besonders sportlichen, abenteuerlustigen Charakter auszeichnet. Dazu aber später mehr …

10:21

Trau Dich, wir sind die Lieben.

Vorurteile zu besiegen, lohnt sich.
Am Ende wartet nicht immer das gleiche Getränk auf einen, wie in diesem wunderbaren Werbespot – aber im allgemeinen sind Biker doch mindestens ebenso umgänglich wie diese 148 Typen hier.

Tags: Allgemein

January 24 2012

22:26

Google will Alles.

Google packt den Hammer aus: Am Dienstag Abend gab das Unternehmen aus Mountain View bekannt, dass man künftig alle Daten der eigenen Dienste zusammenführen wird und Nutzerdaten aus GMail, Suche, YouTube und anderen Services kombiniert.
Nutzer können sich von diesem Schritt nicht ausnehmen, ein Opt-Out ist nicht vorgesehen oder möglich.

Die Ankündigung klingt harmlos, ist jedoch ein radikaler Schritt: Google hat die Nutzungsbedingungen seiner Dienste gestrafft und vereinfacht – “easier to read, easier to understand”. Statt für jeden Dienst eine eigene Datenschutz-Richtlinie gibt es künftig eine für alle Dienste. Doch dahinter verbirgt sich noch etwas – das Zusammenführen von Daten eines Nutzers (mit Google Profil) aus all den von ihm genutzten Diensten. Für Google ist dieser Schritt eine logische Konsequenz aus dem, was Google zuletzt mit Google+ und der sozialen Suche bereits technisch und mit der Google-Bar auch optisch, eingeleitet hat. Es ist ein absehbarer Schritt.
Mit der Zusammenführung erstellt Google endgültig ein zentrales Profil für jeden Nutzers, das Informationen von einem Dienst zum anderen reicht. Etwas, das man selbst als stets verfolgter und getrackter Nutzer innerhalb des Google-Netzwerkes in dem bevorstehenden Ausmaß noch nicht kannte. Innerhalb von Google konnte das Unternehmen bisher zwar auch bereits eindeutig nachvollziehen, was ein Nutzer mag, für Mails bekommt, Videos konsumiert und sucht – mit der neuen Richtlinie will es diese Informationen künftig jedoch auch offensiv zusammenführen und nutzen dürfen.

Die neue Datenschutz-Regelung schließt Android-Nutzer, die ihr Telefon mit dem eigenen Google-Account verknüpft haben, mit ein. Einzige Ausnahmen vom Schritt der ‘global privacy police’ sind Google Wallet, der Chrome Browser sowie Google Books. Durch die Verbindung der Dienste, die auch das Werbenetzwerk von Google mit einschließen, werden weitere Personalisierungen in Werbung, Suche und anderen Diensten möglich.

Google propagiert den Schritt mit dem Erlebnisfaktor. Das Google-Netzwerk soll für Nutzer eine “simpler, more intuitive Google experience” bieten. Mit dem Schritt schafft der Suchprimus ein endgültig zusammenhängendes Google Eco-System, dessen zentrale Verwaltung Google+ werden dürfte. Dass man Nutzer lieber und durchaus gut im eigenen Eco-System halten kann, zeigen aktuell vor allem Apple und Facebook.

Die neuen Richtlinien und die Zusammenführung wird zum 1. März stattfinden.
Es wird spannend zu sehen sein, welches Ausmaß an Gegenwind Google aufgrund dieser Ankündigung aus der Netzgemeinde in den nächsten Tagen entgegen kommt – das sonst vom Konzern propagierte Motto “Don’t do evil” dürften sich die Angestellten in den nächsten Tagen des öfteren um die Ohren schlagen lassen müssen.

Tags: Allgemein
14:18

McDonalds: Verbrannter Hashtag in der Burger-Küche.

Dass Inhalte nicht mehr den Unternehmen gehören, daran müssen sich einige Firmen erst noch gewöhnen. Ebenso wie an den Gedanken, dass eine Idee im Social Web lang nicht mehr so leicht steuerbar ist, wie man im Vorweg eventuell glauben will.
Nun birgt das Social Web nicht unbedingt übermäßige Gefahren, dennoch sollte bedacht werden, welche Konsequenz sich aus einer Idee entwickeln kann – sowohl positiv, als auch negativ. Trotzdem passiert es hin und wieder, dass bei der Entwicklung einer Idee kurz gedacht wird oder man den “Trollfaktor” nicht einberechnet. Denn unter den Nutzern werden sich immer auch einige finden, die eine Idee “umkehren” und – in den Augen des Unternehmens – gegen das Unternehmen richten. So geschehen beispielsweise im letzten Jahr bei einer Kampagne von Pril, bei dem plötzlich “Pril Brathähnchen Geschmack” in einem Uservoting ganz vorn lag.

Mit einem ähnlichen “Umkehreffekt” hat nun auch die Burgerkette McDonald’s zu kämpfen. Und das ganz unaufgefordert, denn ursprünglich hatte man Nutzer nicht einmal zum mitmachen aufgefordert. Doch die kamen.

Am Mittwoch hatte McDonald’s auf seinem Twitter-Account den Hashtag “#McDStories” genutzt, um seine neue Imagekampagne mit Videos über seine Lieferanten und die Güte des eigenen Essen zu twittern.
Insgesamt gab es gerade einmal zwei Tweets: Eins, Zwei.
Diese verteilte man nicht nur an die eigenen Follower, sondern auch über das Promoted Tweets-Programm von Twitter, der bei der Suche nach einem Thema oder Hashtag den bezahlten Tweet immer an oberste Stelle setzt. Nutzer griffen den Hashtag auf, um ihre eigenen “McD Stories” zu erzählen. Und “within an hour, we saw that it wasn’t going as planned”, wie es McDonald’s Social Media Director Rick Wion gegenüber paidcontent.org ausdrückt.
Denn die Nutzer fingen nicht an, über tolles Essen zu twittern, sondern über entlassenen Freunden, Fingernägeln im Essen, Magenproblemen und andere negative Geschichten rund um die Burgerkette.
Selbst sechs Tage nach dem Original-Tweet hält sich die Welle, wenn auch immer kleiner werdend, noch auf der Plattform.

Stellt sich die Frage: Kann McDonalds etwas dafür?
Der parallel zu gleichen Promotion-Zwecken publizierte Tweet mit mit dem Hashtag #MeetTheFarmers bekam zwar auch zum Teil negatives Feedback, nicht jedoch in der Wucht, wie es bei #McDStories über McDonald’s herein brach. Am Ende testete das Social Media Team, welcher Hashtag mehr Aufmerksamkeit gewinnen würde. Und Gratulation, es gibt einen Gewinner! Würde man nach alten Marketingregeln gehen, gälte an dieser Stelle: Besser schlechte PR als gar keine. Fakt ist, McDonalds hat zum Teil gegen ein schlechtes Image anzukämpfen – ungesundes, nicht schmeckendes Essen und schlecht bezahltes Personal sind die wahrscheinlich häufigsten Vorwürfe. Damit in einem Franchise-Unternehmen aufzuräumen ist keine Aufgabe, die leicht ist. Der erzeugte Gegenwind dürfte für die Kette also keine gänzlich neue Erkenntnis sein, und das Unternehmen dürfte ohne nennenswerte Schäden aus der Geschichte kommen. Trotzdem verdeutlicht es allerdings: Social bedeutet auch, mit Gegenwind rechnen zu müssen und damit umgehen zu können. Auch, wenn er sich aus einem vermeidlich banalen Hashtag ergibt. Und: Einmal ein Hashtag gesetzt, lässt sich dieser nicht mehr umkehren oder löschen. Für alle, die in der letzten Woche auf die Anzeige von McDonald’s geklickt haben, dürfte es höchst überraschend gewesen sein, in einer Werbekampagne zu landen, welche die negativen Eindrücke eines Unternehmens hervorhebt …

Am Ende der Woche twitterte McDonalds übrigens: “TGIF” – Thank God it’s Friday! Kann man verstehen …

Tags: Allgemein
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